Hedgefonds

Ein Hedgefonds ist ein spezieller Investmentfonds, der sehr spekulativ ausgerichtet ist. Wenn man den Begriff Hedgefonds hört, fallen einem sofort Begriffe wie “Heuschrecken” und “Blutsauger” ein.

Das Ziel eines Hedgefonds ist es eine möglichst hohe Rendite zu erreichen. Eine hohe Rendite kann aber nur über ein hohes Risiko erzielt werden. Hierzu investiert der Fondsmanager in Futures, Optionen oder Warentermingeschäften. Der Grundgedanke eines Hedgefonds ist, sowohl bei steigenden als auch bei fallenden Kursen Gewinne zu erzielen s.g. Leerverkäufe.

Bei einem Leerverkauf wird eine Aktie verkauft, die man noch gar nicht besitzt. Der Verkäufer geht davon aus, dass die Aktien im Kurs fällt und er sie günstig kaufen kann. Anschliessend wird die Aktien zu dem festgelegten Kurs an den Käufer verkauft. Hat sich der Verkäufter verspekuliert und die Aktie steigt, so bedeutet das einen Verlust für den Verkäufer. Um eine noch wesentlich höhere Rendite zu erzielen, werden die Investitionen mit Fremdkapital durchgeführt. Der s.g. Hebeleffekt.

Sicherlich können mit Hedgefonds interessante Renditen erwirtschaftet werden, man sollte sich aber immer das Risiko eines Totalverlustes vor Augen halten. Bis 2004 waren Hedgefonds in Deutschland nicht zum öffentlichen Vertrieb zugelassen.

Warum viele Hedgefonds vor der Pleite stehen?

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