Deutsche hängen am Sparbuch

April 19, 2012 in Gastartikel, Geldanlage, sparen

Artikel von Juliane Sakellariou

Laut einer Studie, die kürzlich vom Düsseldorfer Finanzexperten Udo Keßler veröffentlich worden ist, verschenken die Deutschen Milliarden infolge falscher Geldanlagen. Ist es die mangelnde Beratung, die Kleinanleger in den Banken erhalten oder die reine Unbelehrbarkeit der Deutschen, die es ihnen so schwer macht, eine geeignete Geldanlage zu finden? Keßler gibt vor allem der Tatsache die Schuld an der Misere, dass die deutschen Anleger nicht mehr zeitgemäß mit ihren Ersparnissen umgehen können.

Laut einer Studie, die kürzlich vom Düsseldorfer Finanzexperten Udo Keßler veröffentlich worden ist, verschenken die Deutschen Milliarden infolge falscher Geldanlagen. Ist es die mangelnde Beratung, die Kleinanleger in den Banken erhalten oder die reine Unbelehrbarkeit der Deutschen, die es ihnen so schwer macht, eine geeignete Geldanlage zu finden? Keßler gibt vor allem der Tatsache die Schuld an der Misere, dass die deutschen Anleger nicht mehr zeitgemäß mit ihren Ersparnissen umgehen können.
Dabei ist die Suche der richtigen Geldanlage durchaus nicht einfach für Leute, die sich nicht täglich mit dem Thema beschäftigen. So sieht das auch Juerg Zeltner UBS Wealth Management CEO: „Die Zahl der Anlage- und Investitionsmöglichkeiten ist bereits heute fast unüberschaubar geworden und wächst täglich an Zahl und Produktvarianten. Gleichzeitig müssen Investitions- und Anlageentscheidungen immer schneller und zeitgleich zu den jeweiligen Marktzeiten getroffen werden, und das vor dem Hintergrund einer weltweiten Verkettung von Informationen, Ereignissen und Märkten. Kurz gesagt: Nie war die Komplexität der internationalen Finanzmärkte höher als heute, und sie nimmt ständig zu. Diese Entwicklung bietet Anlegern und Investoren zahlreiche Chancen. Andererseits braucht man Erfahrung, Wissen und die Ressourcen, um schnell und zielsicher die richtigen Entscheidungen treffen zu können, wenn man das Anlagerisiko minimieren will.“
Zudem vertrauen viele Kunden nicht mehr auf die Beratungen, die sie in den Banken erhalten, seit im Zuge der Finanzkrise vor fünf Jahren aufgedeckt worden war, wie viele Falschberatungen es tatsächlich gibt, weil die Berater weniger am Wohlergehen ihrer Kunden interessiert waren und dafür mehr am Einstreichen von hohen Provisionen. Keßler zufolge sind die meisten Kunden der Meinung, das Sparbuch sei noch immer die geeignetste Möglichkeit dafür, sein Geld sicher anzulegen. Seiner Untersuchung zufolge, besitzt über die Hälfte der Deutschen ein Sparbuch, wobei ein Tagesgeldkonto als Anlage aber deutlich flexibler und ertragreicher wäre.
Die Deutsche Bank gab an, dass die Einlagen auf Sparbüchern in den vergangenen drei Jahren von 80,8 Milliarden auf 102,7 Milliarden Euro angestiegen sind. Keiner kann sich so genau erklären, was die Deutschen im Sparbuch sehen. Dieses Anlagemodell hat schließlich eine Kündigungsfrist von drei Monaten und ist so nicht sehr flexibel. Wahrscheinlich ist es die altbekannte Sicherheit, die die Kunden am Sparbuch fasziniert und diese spielt beim eigenen Geld schließlich die größte Rolle.Laut einer Studie, die kürzlich vom Düsseldorfer Finanzexperten Udo Keßler veröffentlich worden ist, verschenken die Deutschen Milliarden infolge falscher Geldanlagen. Ist es die mangelnde Beratung, die Kleinanleger in den Banken erhalten oder die reine Unbelehrbarkeit der Deutschen, die es ihnen so schwer macht, eine geeignete Geldanlage zu finden? Keßler gibt vor allem der Tatsache die Schuld an der Misere, dass die deutschen Anleger nicht mehr zeitgemäß mit ihren Ersparnissen umgehen können.

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