Inflation – Schreckgespenst oder halb so schlimm?

April 19, 2012 in Gastartikel, Konjunktur

Artikel von Caroline Scherr

Die aktuelle Inflationsentwicklung wird von Wirtschaftsexperten ganz unterschiedlich bewertet: Einerseits wird begrüßt, dass die monatliche Inflationsrate im Vergleich zum Vorjahr rückläufig ist. Im März ging der Verbraucherpreisindex, der zur Messung der Inflation verwendet wird, nach Angaben des Statistischen Bundesamts von 2,3 auf 2,1 Prozent zurück. Und das, obwohl die Energiekosten, insbesondere bei Sprit und Heizöl, zuletzt um ganze 6,7 Prozent angestiegen sind.
Höhere Energiekosten beeinflussen Verbraucherpreise
Andererseits hat die Inflationsrate im Vergleich zum Vormonat Februar um 0,3 Prozent zugelegt. Bei diesem Ergebnis schlagen sich nach Aussage des Statistischen Bundesamts die gestiegenen Energiepreise bereits negativ nieder. Informationen wie diese spielen selbstverständlich denjenigen Experten in die Hände, die von einem wachsenden Inflationsproblem ausgehen.
Inflationsrate im März leicht über angestrebtem EZB-Wert
Momentan liegt die Inflation minimal über der angestrebten Marke der Europäischen Zentralbank (EZB). Deren Ziel ist es, die Teuerungsrate konstant unter zwei Prozent und auf diese Weise die Preise stabil zu halten. Aus historischer Sicht sind 2,1 Prozent Inflation kein beunruhigender Wert. Wenn die Energiepreise weiter zulegen,  sich die Geldflut der EZB sowie der niedrige Leitzins negativ auswirken und in der Konsequenz die Inflationsrate ansteigt, könnte es aber langsam ungemütlich für die Verbraucher werden. Bei einem  Blick auf die Inflation der gesamten Eurozone legen einige Experten ebenfalls die Stirn in Falten: Innerhalb der Eurozone lag die Inflation im März bei 2,6 Prozent und fiel höher als erwartet aus. Und die Europäische Zentralbank glaubt nach den letzten Entwicklungen, dass die EU-Inflationsrate2012 insgesamt über der magischen Zwei-Prozent-Hürde bleiben wird.
Infografik informiert über Inflationsprognosen
Mit einer Infografik hat die vergleich.de Redaktion das Thema Inflation in Deutschland näher aufgeschlüsselt. Die unterschiedlichen Positionen der Experten, also die Meinungen der „Optimisten“ und der „Pessimisten“, werden mit aktuellen Daten belegt und einander gegenübergestellt. Darüber hinaus verdeutlicht die Infografik, wie gelassen die Deutschen auf die verschiedenen Prognosen der Wirtschaftsexperten reagieren: Sie warten erst einmal ab und treffen keine speziellen Vorkehrungen für eine steigende oder schwächere Inflation.

Die aktuelle Inflationsentwicklung wird von Wirtschaftsexperten ganz unterschiedlich bewertet: Einerseits wird begrüßt, dass die monatliche Inflationsrate im Vergleich zum Vorjahr rückläufig ist. Im März ging der Verbraucherpreisindex, der zur Messung der Inflation verwendet wird, nach Angaben des Statistischen Bundesamts von 2,3 auf 2,1 Prozent zurück. Und das, obwohl die Energiekosten, insbesondere bei Sprit und Heizöl, zuletzt um ganze 6,7 Prozent angestiegen sind.

Höhere Energiekosten beeinflussen Verbraucherpreise

Andererseits hat die Inflationsrate im Vergleich zum Vormonat Februar um 0,3 Prozent zugelegt. Bei diesem Ergebnis schlagen sich nach Aussage des Statistischen Bundesamts die gestiegenen Energiepreise bereits negativ nieder. Informationen wie diese spielen selbstverständlich denjenigen Experten in die Hände, die von einem wachsenden Inflationsproblem ausgehen.

Inflationsrate im März leicht über angestrebtem EZB-Wert

Momentan liegt die Inflation minimal über der angestrebten Marke der Europäischen Zentralbank (EZB). Deren Ziel ist es, die Teuerungsrate konstant unter zwei Prozent und auf diese Weise die Preise stabil zu halten. Aus historischer Sicht sind 2,1 Prozent Inflation kein beunruhigender Wert. Wenn die Energiepreise weiter zulegen,  sich die Geldflut der EZB sowie der niedrige Leitzins negativ auswirken und in der Konsequenz die Inflationsrate ansteigt, könnte es aber langsam ungemütlich für die Verbraucher werden. Bei einem  Blick auf die Inflation der gesamten Eurozone legen einige Experten ebenfalls die Stirn in Falten: Innerhalb der Eurozone lag die Inflation im März bei 2,6 Prozent und fiel höher als erwartet aus. Und die Europäische Zentralbank glaubt nach den letzten Entwicklungen, dass die EU-Inflationsrate2012 insgesamt über der magischen Zwei-Prozent-Hürde bleiben wird.

Infografik informiert über Inflationsprognosen

Infografik Inflation Neu_1

Copyright: Infografik von www.vergleich.de  http://www.vergleich.de/informationen/geldanlagen/inflation-in-deutschland.html

Mit einer Infografik hat die vergleich.de Redaktion das Thema Inflation in Deutschland näher aufgeschlüsselt. Die unterschiedlichen Positionen der Experten, also die Meinungen der „Optimisten“ und der „Pessimisten“, werden mit aktuellen Daten belegt und einander gegenübergestellt. Darüber hinaus verdeutlicht die Infografik, wie gelassen die Deutschen auf die verschiedenen Prognosen der Wirtschaftsexperten reagieren: Sie warten erst einmal ab und treffen keine speziellen Vorkehrungen für eine steigende oder schwächere Inflation.

Vielen Dank an Caroline Scherr für diesen Artikel.
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