Fehler beim Stresstest der US Banken

März 31, 2012 in Gastartikel

Artikel von Juliane Sakellariou

Ein Stresstest sollte vor kurzem in den USA einen Überblick darüber geben, ob die Finanzbranche die Krise überwunden hat. Wie sich herausstellte, sind die Aussichten gar nicht so schlecht wie erwartet. Nur vier der US Bankenkonnten den Test nicht bestehen, darunter die Citigroup.

Fehler beim Stresstest der US Banken
Ein Stresstest sollte vor kurzem in den USA einen Überblick darüber geben, ob die Finanzbranche die Krise überwunden hat. Wie sich herausstellte, sind die Aussichten gar nicht so schlecht wie erwartet. Nur vier der US Bankenkonnten den Test nicht bestehen, darunter die Citigroup.
Dividendenerhöhungen und Aktienrückkaufprogramme waren die direkten Folgen der überwiegend bestandenen Stresstests der amerikanischen Banken. Die Bankanleger in den USA können also mit kräftigen Ausschüttungen rechnen, ein Erfolgserlebnis für alle Investoren, die in den vergangenen Krisenmonaten schon an ihren Investitionen gezweifelt hatten. In krisenreichen Zeiten ist es für Anleger allerdings auch besonders schwierig, das geeignete Anlageziel zu finden, so bestätigt es Jürg Zeltner CEO beim UBS Wealth Management: „Nie war die Komplexität der internationalen Finanzmärkte höher als heute, und sie nimmt ständig zu. Diese Entwicklung bietet Anlegern und Investoren zahlreiche Chancen. Andererseits braucht man Erfahrung, Wissen und die Ressourcen, um schnell und zielsicher die richtigen Entscheidungen treffen zu können, wenn man das Anlagerisiko minimieren will.“
Für vier der insgesamt neunzehn geprüften Banken fiel das Ergebnis des Stresstests allerdings alles andere als positiv aus. Die Fed hatte eine Untergrenze der Eigenkapitalreserven von fünf Prozent gefordert und diese wurde von der Citigroup, Suntrust, Ally Financial und dem Lebensversicherer Metlife verfehlt. Wie sich nun allerdings herausstellte, scheint sich die Fed beim Stresstest verkalkuliert zu haben, eine Blamage für die Währungshüter.
Demnach werde es nun Revisionen geben, die die Citigroup, Bank of America und drei weitere Banken betreffen. Die wichtigsten Kennzahlen der Kapitalquote seien zwar nicht betroffen, doch der Bereich Hypothekenpapiere wies nach dem Stresstest so manchen Fehler auf. Die Fehler fielen zugunsten der Banken aus, denn die Verluste sind etwas geringer, als zunächst angegeben worden war. So wurden die Verluste mit verbrieften Hypotheken der Citigroup leicht überschätzt. Die Fed hatte angegeben, dass sich diese auf 9,3 Milliarden Dollar belaufen, wie sich nun heraus stellte, sollen es jedoch nur 8,9 Milliarden Dollar sein. Und nicht nur die Citigroup, sondern auch Bank of America, Ally Financial, Metlife und Wells Fargo können sich freuen, denn ihre Verluste wurden ebenso nach unten korrigiert.Ein Stresstest sollte vor kurzem in den USA einen Überblick darüber geben, ob die Finanzbranche die Krise überwunden hat. Wie sich herausstellte, sind die Aussichten gar nicht so schlecht wie erwartet. Nur vier der US Bankenkonnten den Test nicht bestehen, darunter die Citigroup.

Dividendenerhöhungen und Aktienrückkaufprogramme waren die direkten Folgen der überwiegend bestandenen Stresstests der amerikanischen Banken. Die Bankanleger in den USA können also mit kräftigen Ausschüttungen rechnen, ein Erfolgserlebnis für alle Investoren, die in den vergangenen Krisenmonaten schon an ihren Investitionen gezweifelt hatten. In krisenreichen Zeiten ist es für Anleger allerdings auch besonders schwierig, das geeignete Anlageziel zu finden, so bestätigt es Jürg Zeltner CEO beim UBS Wealth Management: „Nie war die Komplexität der internationalen Finanzmärkte höher als heute, und sie nimmt ständig zu. Diese Entwicklung bietet Anlegern und Investoren zahlreiche Chancen. Andererseits braucht man Erfahrung, Wissen und die Ressourcen, um schnell und zielsicher die richtigen Entscheidungen treffen zu können, wenn man das Anlagerisiko minimieren will.“

Für vier der insgesamt neunzehn geprüften Banken fiel das Ergebnis des Stresstests allerdings alles andere als positiv aus. Die Fed hatte eine Untergrenze der Eigenkapitalreserven von fünf Prozent gefordert und diese wurde von der Citigroup, Suntrust, Ally Financial und dem Lebensversicherer Metlife verfehlt. Wie sich nun allerdings herausstellte, scheint sich die Fed beim Stresstest verkalkuliert zu haben, eine Blamage für die Währungshüter.

Demnach werde es nun Revisionen geben, die die Citigroup, Bank of America und drei weitere Banken betreffen. Die wichtigsten Kennzahlen der Kapitalquote seien zwar nicht betroffen, doch der Bereich Hypothekenpapiere wies nach dem Stresstest so manchen Fehler auf. Die Fehler fielen zugunsten der Banken aus, denn die Verluste sind etwas geringer, als zunächst angegeben worden war. So wurden die Verluste mit verbrieften Hypotheken der Citigroup leicht überschätzt. Die Fed hatte angegeben, dass sich diese auf 9,3 Milliarden Dollar belaufen, wie sich nun heraus stellte, sollen es jedoch nur 8,9 Milliarden Dollar sein. Und nicht nur die Citigroup, sondern auch Bank of America, Ally Financial, Metlife und Wells Fargo können sich freuen, denn ihre Verluste wurden ebenso nach unten korrigiert.

Vielen Dank an Juliane Sakellariou für diesen Artikel.
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