Anlagen in Investmentfonds sind schon ab kleinen monatlichen Sparraten möglich. Man könnte also sagen, “Ein Investmentfonds ist eine Anlageform für Jedermann” . Aber Jedermann ist vermutlich überfordert aus der Vielzahl der Investmentfonds den Richtigen zu finden.  1993 gab es 600  deutsche Investmentfonds. Heutzutage sind es  viel, viel mehr. Wie kann man es vermeiden sein Geld in einen “Verlierer-Fonds” zu investieren.  Was ist die beste Strategie bei der Fondsauswahl?

Grundsätzlich können Investmentfonds nach folgende Anlagekriterien unterteilt werden

- Aktienfonds
Investiert hauptsächlich in Aktien. Die Investmentfonds können z.b. in bestimmte Regionen oder Branchen investieren. Aber auch eine Investition in dividendenstarke Papiere ist möglich. Dazwischen gibt es aber auch noch viele Mischformen.

- Rentenfonds
Investieren hauptsächlich in festverzinsliche Wertpapiere.

- Geldmarktfonds
Investiert hauptsächlich in kurzläufige Wertpapiere

- Immobilienfonds
Investiert überwiegend oder ausschliesslich in Immobilien

- gemischter Fonds
Ist sowohl in Aktien als auch in Renten investiert

Diese Einteilung ist aber viel zu grob. Denn innerhalb eines Anlagekriteriums gibt es wiederrum eine Vielzahl von unterschiedlichen Investmentfonds mit unterschiedlichen Anlageschwerpunkten. Ein Aktienfonds der hauptsächlich in umsatzstarke, deutsche Werte investiert ist, lässt sich kaum mit einem Emerging Markets Aktienfonds vergleichen. Nun mögen Sie sagen. “Das ist mir egal in welchen Markt der Investmentfonds investiert ist”.  Für diese passiven Anleger wäre ein gemischter InvestmentFonds die beste Auswahl. Denn bei einem gemischten Fonds, entscheidet der Fondsmanager selbst, ob er das Geld in festverzinsliche Wertpapiere oder in Aktien investiert.

Bei den anderen Fonds gibt es immer ein Marktrisiko. So kann ein Fondsmanager nicht in Immobilien investieren, wenn die Satzung z.b. vorschreibt, dass der Fonds zu 100 % in deutsche  Aktien investiert ist.  Obwohl der Fondsexperte vielleicht eine Baisse erwartet und Kursverluste dadurch unvermeidbar sind.

Grundsätzlich sei zu sagen, dass jede Investmentgruppe (Aktienfonds, Immobilienfonds, usw ) unterschiedliche Chancen und Risiken aufweisen. Sie sollten sich daher vor jeder Investition Gedanken über die Risiken machen.

Doch die Frage bleibt. Wie findet man nun innerhalb einer Gruppe den Spitzenfonds heraus?

In mehreren Studien wurde herausgefunden, dass ein Investmentfonds, der in der Vergangenheit überdurchschnittliche Renditen erwirtschaftet hat in der Zukunft mit hoher Wahrscheinlichkeit auch wieder überdurchschnittliche Renditen erwirtschaften wird. Allerdings sollte die Fondsentwicklung über eine längere Historie betrachtet werden. Es gibt viele High-Flyer, die in einem Jahr vielleicht 100% machen. Nächstes Jahr aber gnadenlos abstürzen und nur noch unter ferner liefen laufen.

Auf der Seite von: http://fonds.onvista.de/fondsmap/ können Sie Investmentfonds nach der Volatilität und Performance grafisch darstellen und untereinander vergleichen. Dieses Tool bietet interessante Möglichkeiten Sie bei der Anlageentscheidung zu unterstützen. Allerdings, sollten die Fonds danach noch weiter analysiert werden. z.b. Wie hoch ist der Ausgabeaufschlag, wie hoch ist das Fondsvolumen, gibt es einen Rating von einer unabhängigen Ratingagentur?

Bitte beachten Sie:
Diese Information stellt kein Angebot zum Kauf eines Investmentfonds dar. Wenden Sie sich diesbezüglich an Ihren Anlageberater.