Es widerstrebt der menschlichen Psycho, Verluste zu realisieren. Wer verkauft schon gern Aktien mit Verlust?.
Manchmal ist es aber besser mit Verlust zu verkaufen.

Viele Anleger kennen das Phänomen:  Aktien die gut laufen werden zu früh verkauft und schlechte Aktien zu lange gehalten. Gemäß der Börsenregel “The Trend is your Friend”, sollten erfahrene Anlager bei einem Aufwärtstrend die Gewinne laufen lassen. Um bei Kursrückgängen rechtzeitig zu verkaufen, sollten Stop-Loss-Limits gesetzt werden. Ein Stop-Loss-Limit bezeichnet eine Kursuntergrenze. Sobald diese Kursuntergrenze erreicht wurde, wird die Aktie verkauft. Die Stop-Loss-Limits können auch dynamisch nachgezogen werden, dann spricht man von Trailing-Stop.

In der Übersicht sehen Sie, um wieviel ein Kurs steigen muss, um einen Verlust auszugleichen

Verlust des Kapital Gewinn zum Ausgleich
10 % 11,1%
20 % 25,0 %
30 % 42,9 %
40 % 66,7 %
50 % 100,0%
60 % 150,0 %
70 % 233,0 %
80 % 400,0 %
90 % 900,0 %

Wer ein Minus von 20 % mit einer Geldanlage erleidet, muss einen Gewinn von 25 % realisieren, um die Verlust zu kompensieren. Je höher der Verlust ist, um so höher müssen die Ausgleichsgewinne sein.